SN 2001 müssen zur Hauptuntersuchung

In den nächsten sechs Jahren investiert die Nahverkehr Schwerin GmbH rund 18 Millionen Euro in ihre 30 Niederflurbahnen vom Typ SN 2001. Bis 2023 sollen jährlich fünf Bahnen, gemäß der Verordnung BOStrab (Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen), die zweite Hauptuntersuchung erhalten.

Für das Verkehrsunternehmen ist diese Investition in die Zukunft der Bahnen auch eine wirtschaftliche Herausforderung. Eine Hauptuntersuchung ist normalerweise alle acht Jahre bzw. 500.000 Kilometer fällig. Da die Schweriner Fahrzeuge nicht so sehr in Anspruch genommen werden wie üblich bei Straßenbahnen, hat die zuständige Aufsichtsbehörde die Frist auf zehn Jahre und 800.000 Kilometer aufgeweitet.

Während dieser Untersuchung werden u. a. die Bremsen, Achsen, Fahrwerke, Kupplungen und alle sonstigen Bauteile die die Betriebssicherheit beeinflussen können überprüft und instandgesetzt. Dieses geschieht in der eigenen Werkstatt bzw. beim Hersteller. Weiterhin erfolgen auch Schönheitsreparaturen, wie z. B. Lackierungsarbeiten, Austausch von Fensterscheiben sowie die Erneuerung der Sitzbezüge. Sämtliche Arbeiten erfolgt unter Begutachtung eines externen Gutachters.

Mit der Wiederinbetriebnahme soll jede Bahn einen Namen erhalten. Leser einer lokalen Tageszeitung sollen ab Frühjahr 2018 ihre Vorschläge äußern.

Quellen
Internetseite der Schweriner Volkszeitung | www.svz.de und Axel Aurich | www.schweriner-nahverkehr.de