Stationären Ticketautomaten umgerüstet

Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) reagiert nun, nach der erneuten Sprengung eines Ticketautomaten. Derzeit werden als erste Maßnahme die Fahrkartenautomaten an den Haltestellen umgestellt.

Fahrkarten sollen in Zukunft nur noch mit EC-Karte (Girocard) gekauft werden können. In den Bussen und Bahnen allerdings können Kunden auch weiterhin mit Bargeld zahlen. Alle stationären Automaten werden mit entsprechenden Hinweis-Aufklebern gekennzeichnet und nehmen weder Münzen noch Banknoten an. Die RSAG bittet um Verständnis.

Hintergrund
Der jüngste Fall ereignete sich in der Nacht zum Freitag: Ein Zeuge sah, wie zwei Jugendliche mit Pyrotechnik einen Fahrkartenautomaten am Haltepunkt Helsinkier Straße im Rostocker Stadtteil Lütten Klein sprengten. Später stellte sich heraus, dass eine Geldkassette entwendet wurde. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt. Der Vorfall ist der jüngste einer Serie. In den vergangenen Wochen sind in Rostock insgesamt sieben Fahrkartenautomten gesprengt worden.

Belohnung für Hinweise
Der Gesamtschaden liegt inzwischen bei knapp einer viertel Million Euro, ist allerdings durch eine Versicherung gedeckt. Um die oder den Täter zu fassen, arbeitet die RSAG eng mit der Polizei zusammen. Außerdem wurde eine Belohnung in Höhe von 4.000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Verurteilung der Täter führen, ausgesetzt.

Quellen
Internetseiten der Rostocker Straßenbahn AG | www.rsag-online.de und des Norddeutschen Rundfunks | www.ndr.de