Deutlich weniger Fahrgäste in den Straßenbahnen und Bussen

In Zeiten der Corona-Krise befördern die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) und auch die Nahverkehr Schwerin GmbH (NVS) deutlich weniger Fahrgäste als üblich. In den Bussen und Straßenbahnen stehen die Fahrgäste, teils dicht gedrängt. Sie wollen in die Innenstadt – einkaufen, schlendern, ins Café. So sah das Leben in der Hansestadt Rostock und der Landeshauptstadt Schwerin noch vor etwa vier Wochen aus. Heute ist das Bild aber ein anderes, es überwiegen die freien Plätze deutlich.

Deutschlandweit seien die Fahrgastzahlen um 80 bis 90 Prozent eingebrochen, berichtet die Deutsche Presseagentur.

In Schwerin fahren an einem normalen Wochentag 60.000 Fahrgäste mit Bus und Bahn, aktuell sind es gerade mal noch 18.000 – ein Minus von 70 Prozent.

In Rostock liegt das Minus bei ca. 68 Prozent – 140.000 Fahrgäste fahren an täglich (in der Woche) mit der RSAG, heute sind es nur noch 45.000.

Weniger Fahrgäste bedeutet auch deutlich weniger Einnahmen. Hoffen wir, dass sich die aktuelle Situation schnell wieder normalisiert.

Quelle:
Internetseite der Schweriner Volkszeitung | www.svz.de